Für eine bessere Welt

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Corporate Social Responsibility, kurz CSR, steht für unternehmerische Verantwortung zum Wohle der Gesellschaft. CSR Manager arbeiten in der Regel eng mit der Geschäftsführung zusammen und zeichnen sich durch Kreativität, Organisationstalent und Überzeugungskraft aus. In unserer CoP begegnen einander CSR-Verantwortliche und Betriebsräte. Und profitieren von ihrer jeweils unterschiedlichen Sicht der Dinge.

Michael Sasse ist CSR Manager der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB). In der CoP bringt er sich mit einem besonders kreativen CSR-Projekt ein.

Lieber Michael, in unserem letzten CoP Meeting hast du ein sehr innovatives CSR-Projekt vorgestellt, das auf den Sustainable Development Goals der United Nations basiert. Was hat dich zu diesem Projekt inspiriert?
Inspiriert hat mich wie immer die Überzeugung, etwas Sinnvolles zu tun. Das mag pathetisch klingen, ist aber so. Es gibt viele wertvolle Projekte. Letztlich sind es nicht die einzelnen Projekte, die das Gesamtkonzept „CSR“ ausmachen, sondern der kontinuierliche Umsetzungsprozess. Derzeit überprüfen wir, wie uns die Sustainable Development Goals (SDGs) der United Nations als Orientierung für eine Reihe nachhaltiger Projekte dienen könnten.

Wie ist es zu dieser Idee gekommen?
Die OeKB sitzt im Steering Committee des österreichischen Netzwerks des UN Global Compact. Daher sind wir schon relativ früh mit den Sustainable Development Goals in Berührung gekommen. Bei unseren Treffen haben wir darüber diskutiert, was Österreich – die österreichische Gesellschaft – und vor allem auch die einzelnen Unternehmen zur Umsetzung dieser Ziele beitragen können. Wir wollen die SDGs in die Unternehmen hinein tragen und die einzelnen MitarbeiterInnen motivieren, selbst etwas beizutragen.

Die Ziele sind sehr hoch gesteckt und sehr abstrakt. Wie kann das gelingen?
Als CSR Verantwortlicher sehe ich es als meine Bringschuld, diese Ziele auf das konkret Machbare herunter zu brechen. Und zwar so, dass unsere MitarbeiterInnen erkennen, dass sie in ihrem beruflichen wie privaten Umfeld selbst handeln können. Ich bin gerade dabei eine Matrix zu erstellen, anhand derer ich mir die fünfzehn Zielbereiche ganz genau ansehe, passende Aktivitäten aufliste, die wir bereits setzen, und mir weitere Maßnahmen einfallen lasse.

Wie sind die Reaktionen im Unternehmen? Wer profitiert?
Vom Vorstand haben wir die volle Unterstützung. Die Reaktion der MitarbeiterInnen wird sich erst zeigen. Wenn wir es schaffen, ihnen vor Augen zu führen, was sie selbst mit kleinen Maßnahmen und Verhaltensänderungen zur Erreichung der SDGs beitragen können, ist das ein beachtlicher Erfolg. Jetzt gilt es erst einmal, kreative und praktische Möglichkeiten aufzuzeigen und die MitarbeiterInnen gestalterisch einzubinden. Wenn uns das gelingt, könnte sich daraus ein eigenständiges Momentum entwickeln. Profitieren würden wir alle davon.

Michael Sasse wird sein Vorhaben im Rahmen unseres „Meta CoP“ Events am 7. Juli präsentieren.

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