Innovation passiert nicht einfach

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Anfang der 90er Jahre zeigte eine Studie, dass Service-Mitarbeiter bei Xerox berufliche Probleme meist informell, durch den fachlichen Austausch mit Kollegen, lösten. In der Folge haben Unternehmen wie IBM, HP, Siemens, Bosch, Weltbank und DaimlerChrysler begonnen, informelle Wissensgemeinschaften, sogenannte Communities of Practice (CoP), systematisch zu fördern.

Wundertüte CoP

Wer nun vermutet, Wissen könne in einer CoP einfach mal so – „passiv“ – konsumiert werden, wird enttäuscht sein. Tatsächlich profitieren CoP Teilnehmende einer vom deutschen Bundesinstitut für Berufsbildungsforschung durchgeführten Befragung zufolge in erster Linie, indem sie sich aktiv einbringen; Lösungen auf konkrete Probleme im Arbeitsalltag bekommen können; Anerkennung und Bestätigung für die eigenen Kompetenzen erhalten; auf Neuerungen wie Produktentwicklungen oder Gesetzesänderungen hingewiesen werden; allgemeine Tipps für ihren beruflichen Alltag bekommen; und die Möglichkeit für Diskussion mit Kollegen aus anderen Organisationen haben.

Neue Themen erwünscht

GEDIFO bietet interessierten BetriebsrätInnen und ExpertInnen aus unterschiedlichem Kontext die Möglichkeit, ihr Anliegen zum Thema zu machen, sich über hierarchische und politische Ebenen hinweg zu vernetzen und zu kooperieren. Die GEDIFO Formel lautet: „Leidensdruck + Leidenschaft = Innovation und Veränderung“. Im Herbst starten wir mit neuen Themen. Wer ein konkretes Thema aufgreifen möchte, möge sich bei Ulrich Schönbauer melden.

Foto: http://www.us.lego.com/

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