Aloha, was passiert in der Welt gerade?

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„Wir investieren derzeit in Software-Entwicklung, für Weiterbildung haben wir kein Geld.“ (GF) „Alle zwei Wochen habe ich eine Migräne-Attacke und stelle einen Eimer neben meinen Schreibtisch. Vielleicht sollte ich ein Coaching in Anspruch nehmen?“ (Angestellte) „Das Management schaut mir in letzter Zeit ordentlich auf die Finger. Meine kreativen Ideen im Bereich Weiterbildung werden lächerlich gemacht.“ (BR) „Ich habe in den letzten Jahren keine Weiterbildung in Anspruch genommen, weil ich nie Zeit finde!“ (Manager) „Viele Angestellte nehmen Weiterbildung nur in Anspruch, wenn sie einen unmittelbaren finanziellen Nutzen sehen. Insbesondere niedrig qualifizierte ArbeitnehmerInnen sind schwer motivierbar.“ (Bildungsbeauftragte) „Die Unternehmensleitung investiert viel zu wenig in die Aus- und Weiterbildung der Basis. Diese Vorgangsweise wird uns in einigen Jahren ganz ordentlich auf den Kopf fallen!“ (Abteilungsleiterin)

Bildung als Haltung

Der Bildungstheoretiker Erich Weninger bezeichnete Bildung als „Zustand, in dem man Verantwortung übernehmen kann“. Welche Rolle spielt hier unsere eigene Haltung? Warum lassen wir es zu, dass Bildung zunehmend auf eine ökonomisch verwertbare Qualifikation reduziert wird? Ist Bildung nicht auch das innere Wissen um die Kraft, die in respektvollen Begegnungen mit anderen Menschen und der Natur liegt? Das Wissen, dass alles Leben miteinander verbunden ist? Die Kunst, das Chaos des Lebens mit Leichtigkeit zu meistern?

Die CoP Betriebliche Bildung ist knapp vor ihrem Ende. Woran liegt das? Sind wir visionslos geworden?

(Foto: Aunty Nania)

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