Lernort Betrieb

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Lebenslanges Lernen ist zu einem Schlagwort geworden, das aus keiner bildungspolitischen Diskussion wegzudenken ist. So dient auch die gewerkschaftliche Bildung notwendiger Weise dem lebenslangen Lernen.

Dieses Lernen sollte aber nicht nur als permanente Anpassung und Ergänzung der Qualifikationen des Einzelnen zum Zweck des Überlebens am Arbeitsmarkt verstanden werden. Gewerkschaftliche Bildung muss auch Lernen sein, das den Einzelnen zur politischen Analyse und zu kollektivem Handeln ermächtigt. Politische Analysefähigkeit, Handlungs- und Durchsetzungsfähigkeit sind dabei wichtig. „Ziel ist es nicht Wissen anzuhäufen, sondern dieses Wissen im Interesse der Arbeitnehmenden einsetzen zu können“ schreiben Pia Lichtblau und Elisabeth Steinklammer und wünschen sich, dass gewerkschaftliche Bildung nicht in Bildungseinrichtungen halt macht, sondern den Betrieb als Ort des (informellen) Lernens wahr und ernst nimmt. Auf betrieblicher Ebene sollte ein Lernumfeld geschaffen werden, in dem Mitarbeitende ihre eigene Praxis reflektieren können.

Die Tagung „Lernort Betrieb – wo die Bildung weiter geht!“ beschäftigt sich am 26. März 2014 ebenfalls mit diesem Thema.

Siehe auch:

Tagung „Lernort Betrieb – wo die Bildung weiter geht!“: http://goo.gl/ce3Iwr
Blog Arbeit&Wirtschaft: http://goo.gl/GX9zqU

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