BGF: Mehr als der gesunde Apfel

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Die Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst hat die Ergebnisse des „Frauenbarometer“ vorgestellt. Damit ist eine vierteljährliche Online Umfrage gemeint, die nun zum sechsten Mal durchgeführt wurde. Ein Schwerpunkt der Umfrage ist der betrieblichen Gesundheitsvorsorgegewidmet. Das Umfrageergebnis ist eine Bestätigung, dass die CoP Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) mit ihrer Zielsetzung richtig liegt:

Einerseits BetriebsrätInnen und interessierten Personen verstärkt den Zusammenhang zwischen Arbeitsbelastung und Gesundheit bewusst zu machen, sie zu motivieren Verbesserungen anzustreben, über die Methode der Gesundheitsförderung zu informieren und Strategien zur Einführung von Gesundheitsförderungs-Projekten zu entwickeln. Andererseits an Hand bereits laufender oder abgeschlossener Projekte durch den Austausch in der CoP voneinander zu lernen.

 

Hier das Ergebnis der Umfrage*:

Angebote zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge reichen nicht aus. Über die Hälfte der berufstätigen ÖsterreicherInnen (58%) gab an, dass es in ihrem Unternehmen keine (32%) oder keine ausreichenden (26%) Angebote zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge gibt. Frauen sind stärker von dieser Problematik betroffen als Männer: Während 35% aller Frauen in Betrieben gänzlich ohne Gesundheitsvorsorge arbeiten, trifft dies „nur“ auf 29% der Männer zu.
Als Bereiche mit dem größten Handlungsbedarf werteten die Befragten dabei Präventions-Programme für Burnout und Überlastung durch Stress (53% „sehr großer“ oder „eher großer Handlungsbedarf“), Trainings für Führungskräfte, in denen wertschätzendes Verhalten erlernt wird sowie die Förderung eines guten Betriebsklimas (48%).

*Quelle: Presseunterlage der Bundesministerin, Joe Leutner (Koordinator BGF)

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